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Die Vorgeschichte zu Up and Down...

...oder, wie eine kleine Ameise half, ein Treppenhaus zu gestalten.

Es war einmal ein Treppenhaus, das sah so schrecklich öde aus.
Kein Fenster und kein ferner Blick, da braucht es einen Künstlertrick.
Nur kahl und weiss die nackten Wände, hier bedarf es Malerhände.
Da hock ich armer Malerbub, wartend auf Gedankenschub, vorm Atelier und weiss nicht wie.

Und wie ich grübelnd draussen sitze, kommt aus einer kleinen Ritze, `ne Ameise angeflitzt.
Wusselt rum, recht flink und keck. Zack! Da ist sie auch schon wieder weg.
Verschwunden in der grünen Wiese. Ach! Wenn sie`s mich nur wissen liese.
So frag ich mich, ich muss gestehn, wie mag sie die Welt wohl von dort unten sehn?

Ich weiss es nicht, stells mir nur vor, da öffnet sich mein geistig Tor.
Mit Insektenaugen, in bunten Pixelformen, entgegen aller Menschennormen.
In Bodenhöhe, aus tiefster Perspektive, als ob ich auf der Erde krieche.
Mit diesem simplen Ameisentrick, eröffnet sich mir ein ganz neuer Blick.

Rückwärtskrabbelnd, Schritt für Schritt, bleibt die Wiese mehr und mehr zurück.
Erschliessen sich neue Horizonte, wie ich sie noch nie zuvor erblicken konnte.
Die innre Leinwand, vorher weiss und nackt, ist jetzt mit bunten Bildern vollgepackt.
Ich wundre mich und denk daran, was eine kleine Ameise alles leisten kann.

Danke, kleine Ameise.


 

 
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